Elentiel Pechschwinge

Auelfischer Wildnisläufer

Description:

Badoc-Elf auf der Suche nach Schicksal und dem Licht aber er scheint in die komplett falsche Richtung zu steuern und versinkt immer tiefer im Sumpf der Blutrünstigkeit, Gier und Menschlichkeit.

Bio:

Elentiel in der Gruppendymanik
Die meiste Zeit meines Lebens verbrachte ich in menschlichen Kreisen zwischen Abenteurern, Glücksrittern,raubeinigem Söldnerpack und fragwürdigem Gesindel. Als ich abgeworben wurde dachte ich, es wäre eben doch nur ein Haufen anderer Menschen, die sich durch mich einen Vorteil erhofften. Vanderbarts herzliche Einladung und großzügige Soldauszahlung verwirrte mich im ersten Moment und auch der weitere Weg sollte zeigen, dass sie kein ‘Haufen’ eitler Kurzlebiger sind. Anders als viele ihrer Spezies handelten sie nicht unbedingt des Geldes wegen oder aus Eigenutz sondern um zu helfen. Jenes Verhalten, was ich bisher ausschließlich uns Elfen zuschrieb.
Am Ende meiner bezahlten Dienstleistung habe ich mich daher entschieden zu bleiben. In meinen Augen sind sie meine Schutzbefohlenen, mein Rudel, um die ich mich kümmern muss. Als ihr Alphawolf sollte ich steht’s stark sein und alles aus dem Weg räumen, dass sie bedroht.

Elentiels Meinung über Amaldo Vincetta
Als ein Kind von Saturia verbindet uns beide die Kenntnis um Magie und die Verbundenheit zu gewissen Tieren. Unser erster Zusammenstoß war auf entgegengesetzten Seiten und äußerst unglücklich verlaufen, sodass wir uns gegenseitig Zauber entgegenwarfen, wodurch ich auch um sein Geheimnis weiß. Doch es ist bei mir in guten Händen, denn ich weiß wie schwer es ‘gildenlose’ Magier in den jetzigen Zeiten haben. Über meine Anheuerung war Amaldo alles andere als glücklich und fügte sich aber dann der Mehrheit. Später konnte ich ihm wohl milde Stimmen, als ich in höchster Not seinem Raben Alrik zu Hilfe kam. Momentan verhält es sich zwischen uns im Bereich ‘Waffenstillstand’.

Elentiels Meinung über Baroh-Jak
Unser ‘freier Mann’, wie er sich sehr betont ständig nennt, ist ein kleiner Halunke. Aberkeiner von der schlechten Sorte. Zumindest hatte er noch keine Anzeichen gemacht, dass er unserem Rudel etwas böses möchte. Und ich empfehle ihm auch wärmstens an, dass es so bleibt. Ansonsten schieße ich ihm mit Freuden einen Pfeil zwischen seine dunklen Ohren. Bisweilen stellt er sich aber immerwieder als praktisch heraus. Besonders seine taktischen Ideen im Kampf zeigen sein Talent in Planung und der Umsetzung jener – und das selbst in der hektischsten Situation.
Im Kampf mit der Faust sind wir ebenbürdig, was ich zähneschnirschend zugeben muss. Denn mein Niveau ist etwas, dass selten ein Kurzlebiger erreichen kann. Besonders der Nahkampf mit meinem damaligen Gefährten und den zahlreichen anderen Söldnern hätte mich besonders hervorstechen lassen sollen. Wir werden ja noch sehen, wer der stärkere ist…

Elentiels Meinung über Aurelius
Er ist der Grund, weshalb ich nun ein Teil ihres Rudels geworden bin. Meine eigentliche Aufgabe war es, sie und ihre Aktivitäten zu beschatten. Doch als Aurelius eines Abends in den Wald ging um Feuerholz zu sammeln, sich hoffnungslos verirrte und indes auch noch von Wölfe verfolgt wurde meldete sich meine Beschützernatur zu Wort. Und meine Aufgabe schloss nicht explizit ein, sie sterben zu lassen – auch wenn sich mein damaliger Herr das sicher gewünscht hätte.
Aurelius ist ein hervorragender Säbelkämpfer und so kann ich ihm sorglos meinen Rücken zudrehen im Kampf und mich darauf verlassen, dass er sich um Gefahren kümmert. Doch trotz seines Talentes und Wissen, dass er angesammelt hat, scheint er wissbegierig auf mehr. Das Streben nach Wissen ist lobenswert.
Meine anfänglichen Vermutungen bestätigten sich schnell, dass Aurelius wohl mehr in mir sah als ein Rudelmitglied. Ich mag des öfteren die sonderlichen Pfade der menschlichen Gedanken nicht nachvollziehen zu können aber diese Blicke und das damit einhergehende Verhalten ist mir sehr wohl bekannt. Zum offensichtlichen Leidwesen der anderen Rudelmitglieder bin ich in sowas recht direkt und nahm die Chance wahr, die sich mir ergab. Doch für Aurelius ergibt sich so das Privileg einen effizienten persönlichen Beschützer zu haben, solange er sich meinen Spielchen fügt. Alles, was ihm Schmerz bereitet, tilge ich gerne vom Anlitz Dere’s.

Elentiel’s Meinung über Ramerez ibn Alhazi
Mein Waffenbruder und verwandter im Geiste. Selten verstand ich mich mit einem anderen Menschen so blind, wie mit Ramirez. Und statt meine Fähigkeiten bloß auf meine Herkunft zu beziehen sieht er mich mehr als Söldner, statt als Elf. Im Säbelkampf ist er begabter als ich. Doch die Kunst des Bogenschießens, dort hinkt er mir möchtig hinterher. Doch was nützt im sein Säbel, wenn mein Pfeil in seinen Kopf viele Meter entfernt einschlägt? Doch darum braucht Ramirez bei mir nicht zu fürchten. Ich vertraue ihm und er mir, so schätze ich, obwohl ich pber Magie verfüge, die er so sehr hasst. Manchmal Abends erzählen wir uns unsere Abenteuer und ziehen über eitle Auftraggeber her. Bloß seine Verbundenheit zu Ron… -tra… -kra?… irgendwie sowas… mag mir nicht einleuchten. Es ist auch ein bisschen traurig zu sehen, dass Ramirez so bitterlich an den Prizipien irgendwelchen Entitäten festhält, die sich selbst einen Dreck um die Sterblichen scheren.

Elentiel’s Meinung über Vanderbart
Das Vanderbart so inbrünstig davon überzeugt ist, dass ich ein guter Kerl bin rührt mich. Von Anfang an, selbst als wir nicht auf der gleichen Seite standen, hielt er an seiner Theorie fest. Selten in meinem langem Leben habe ich so einen Gutherzigen und teils sogar naiven Menschen treffen dürfen. Selbst wenn Vanderbart bloß mit Lendentuch bedeckt und mit einem Kochlöffel als Waffe ausgestattet wäre wurde er immer noch denen zu Hilfe eilen, die sie am dringensten benötigen. Auch wenn die Realität anders aussieht und es in dieser Welt keinen Platz gibt für Helden, wie aus einem Märchen, wäre es mir lieb wenn er sich nie ändern müsste.
Mit einem ansehnlichen Sold machte er es mir schmackhaft, seinem Rudel beizutreten. Bis jetzt bereue ich diese Entscheidung nicht.

Elentiel Pechschwinge

Die Drachenchronik Pechschwinge