Baroh-Jak

Streuner aus dem Volk der Moha

Description:

Der Moha der immerwieder darauf plädiert ein ‘freier Mann’ zu sein lässt sich selten Lumpen und legt eine List an den Tag, die so manches Phexkind erblassen lassen – im Kampf wie auch im Alltag.

Bio:

Der Knall einer Peitsche, manchmal scheint es das erste Geräusch in Baroh-Jaks Ohren zu sein. Noch immer sucht es ihn in manchen Nächten in seinen Träumen heim. Dann, wenn er wieder glaubt ihre Hand zu halten. Dann, wenn sie ihrem gequälten Gesicht ein Lächeln abringt, ihrem kleinen Sohn Mut einzuflößen. Das Auge des Sonnengottes brennt auf sie herab, die Luft stinkt nach Staub und ängstlichen Menschen. Dies ist ihre Welt, und das einzig Schöne, Liebenswerte darin, ist das Gesicht seiner Mutter.
Soviele Jahre sind seitdem vergangen, Baroh-Jak ist frei. Entlaufen seinem Herrn, entkommen ins Neue Reich. Die Alte Gilde nahm sich seiner an, und er lernte einige nützliche Dinge in ihrer Obhut. Auch lernte er die feinen Abstufungen zwischen Ehre und Überleben kennen. Bis die Vertreter weltlicher Ordnung die Gilde in der Gegend um Punin zerschlugen. Baroh-Jak entkam erneut, ein Handelszug nach Kaltenberg bot Obhut und führte ihn in eine merkwürdige Schar.
Noch weiß er nicht, wohin dieser Weg ihn letztlich führt, doch bleibt ihm noch eines nach dem er sucht. Jene Frau aus seinen Träumen, deren Tatus er unter Abertausenden erkennen würde.
Escha-Jit – Mutter

Meinungen über die Gefährten:

Ramerez
Ein Mann, der für Geld kämpft. Das kann man respektieren. Da weiß man, woran man ist. Er scheint Brandnarben im Gesicht zu haben, aber da er diese ständig verhüllt trägt, ist er wohl nicht stolz darauf. Auch gut, jeder Mann hat das Recht auf seine Geheimnisse.
Es ist nun schon länger her, wohl schon mehr als ein Jahr, da war ich geschäftlich in Punin auf einem Turnier unterwegs. All die vürnehmen Hochwohlgeschorenen, die damit beschäftigt waren sich mit ihren Zahnstochern vom Pferd zu stoßen. Keiner von denen machte den Eindruck, als könnte er gegen diesen Tulamiden bestehen. Und im Gegensatz zu den Aldigen würde ich es sogar wagen, ihm den Rücken zukehren.

Amaldo
Ich mag nicht, wie sein Rabe mich ansieht. Das Vieh scheint mir zu gewitzt, als sich das für einen Vogel gehört. Der Mann der ihn trägt, das ist noch schwieriger. Es stört mich nicht, dass er große Worte macht. Ein Horasier der keine heiße Luft verbreitet wäre schließlich ernsthaft krank. Aber all das ist Maskerade. Sehr gute Maskerade, aber doch nur dazu da über etwas tiefer liegendes hinweg zu täuschen. Ich kann es nicht wirklich in Worte fassen, aber die Art wie er mit seinem Vogel sprich wenn er glaubt es würde niemand bemerken, erinnert mich fast an eine Zohari im Zwiegespräch mit ihren Karten. Zumindest scheint er mir verlässlich zu sein.

Aurelius
Er hätte sich fast ein Duell mit Amaldo geliefert, weil dieser was gegen Echsen sagte. Ich wünschte, ich hätte besser auf den genauen Wortlaut geachtet. Es ist nie verkehrt, solche Dinge zu wissen. Wir scheinen nicht eben viel gemein zu haben, was gut ist. So verringert es die Gefahr, sich ins Gehege zu kommen. Bisweilen spricht er von dem Buch dass er schreiben will, um „die Arten Aventuriens mit Verständnis füreinander zu erhellen“ oder so ähnlich. Klingt nach etwas, was mir ein ehrliches Auskommen nur erschweren würde. Aber Bücher wachsen langsam, und in der Zwischenzeit ist es nicht verkehrt ihn an meiner Seite zu wissen. Immerhin hat er Ramerez umgehauen, was schon was heißen will.

Elentiel
Das Spitzohr macht mich nervös. Und nicht nur, weil er mich damals auf dem Weg nach Kaltenstein ertappte. Auch wenn das sicher nicht hilft. Er will alles besser können als ein Mensch, aber das meiste davon scheint mir Zauberei zu sein. Nicht wirklich besser, nur unfair. Gleich was er erzählt. Nicht dass ich mit Unfairness ein Problem hätte, aber sie ist mir lieber wenn sie in meine Richtung geneigt ist. Seis drum, in jedem Fall weiß er was er tut und verfügt über Fähigkeiten die nicht zu verachten sind. Und er ist ein Blickfang, was nie verkehrt ist wenn man neben einem stehen und nicht auffalen will.

Vanderbart
Von allen Leuten auf dieser Reise ist der Kerl am schwersten einzuschätzen. Zuerst dachte ich, er wäre ein plappernder Narr, geboren mit zuviel Geld unter der Wiege, so dass ihm das Hirn schief wuchs. Aber dann überzeugte er einen Troll mitsamt Brücke auf Wanderschaft zu gehen, bringt eine Zauberin aus grauer Vorzeit dazu schlicht von Dannen zu ziehen; und streckt einen Meuchelmörder im Alleingang nieder. Nicht was ich von einem Redenschwinger und Schreiberling erwartet hätte. Sein Herz ist trotzdem zu weich, früher oder später wird er es bereuen Leute laufen zu lassen die versuchen ihn umzubringen. In jedem Fall aber bleibt er eine brauchbare Ablenkung. Wäre es nur nicht so schwer, ihn nicht irgendwie zu mögen.

Baroh-Jak

Die Drachenchronik WerKater