Die Drachenchronik

Drachenchroniken : Organisation und Wettstreite


29. Travia 1033 BF bis 30. Travia 1033 BF
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Nachdem die wackeren Streiter endlich in der Oase Birscha angekommen waren, und bereits erste Erfolgreiche Verhandlungen mit dem Scheich geführt hatten und diese für ihr Vorhaben gewinnen konnten, hatten sie sich für die Wettstreite beim Stammestreffen gemeldet. Auch konnten sich alle Streiter für die folgenden Runden durchsetzen bis auf den Elfen Elentiel, den leider eine Serie an unglücklichen Treffern vorerst in den Sand schickte. Doch konnte er sich dafür beim Bogenschießen beweisen.
Die nächste Runde war schon um einiges Schwerer als Vorher, und so wurden alle an die Grenzen ihrer Kampffertigkeiten Gebracht. Aurelius und Ramerez lieferten sich spannende Duelle aus blitzenden Klingen mit ihren Widersachern, die entschlossen waren den Ruhm beim Wettkampf selber einzustreichen. Baroh-Jak konnte durch beindruckende Akrobatik seinen Gegner geschickt zu Boden schicken und über diesen Triumphieren.

Das Elfische Erbe nutze Elentiel um sich beim Bogenschießen durchzusetzen, doch auch die Konkurrenz dort war hart – der Einäugige Alim konnte mühelos mithalten, und schien den Elfen misstrauisch zu beobachten. Ahnte er etwa, das Elentiel wie es für sein Volk üblich wahr Magie nutze?

Doch dann passierten unerwartete Dinge, die die Wettstreiter gar nicht mitbekamen – Vanderbart war alleine in der Karawanserei Zurückgeblieben um auf ihre Geldmittel zu achten. Und während er dort verblieb und sich mit seinen Büchern beschäftigte bekam er plötzlich unerwarteten Besuch.

Ein Novadi, gehüllt in die üblichen Trachten stand plötzlich in der Tür, wohl genauso überrascht Vanderbart zu erblicken wie er auch ihn. Nach einem kurzem Gespräch, zückt diese dann ein Messer um es nach dem wackeren Ritter zu werfen, welches jedoch verfehlte. Immer noch darauf bedacht die Situation ohne Gewalt zu entschärfen versuchte Vanderbart es mit Worten, doch diese fielen auf stumme Ohren – scheinbar war der Angreifer entschlossen den (für ihn) ungläubigen Fremden um die Ecke zu bringen, da sein Einbruch nun Zeugen hatte! Ein weiteres Messer verfehlte nur Knapp sein Ziel, doch dann konnte Vanderbart den Schurken mit einem umgeworfenen Tisch behindern. Kurz darauf folgten Schläge von Säbel und Schwert, und er konnte den Einbrecher mit einem einzigen, meisterhaft geführten Streich bewusstlos schlagen.

Schließlich wurde der Schurke auf einen Stuhl gefesselt, und als der Rest der Gruppe dann nach einigem Feiern leicht angetrunken zurückkehrte, erwartete sie Vanderbart bereits übel gelaunt. Nach einigen Erklärungen wurde der Übeltäter unter Androhung unangenehmer Konsequenzen dazu gebracht Preis zu geben was er wollte – scheinbar wurde er von einem Riesenhaften Mann in Blau ge schickt, und sollte lediglich ihre Unterkunft durchsuchen und verwüsten, doch die Wut über die Ungläubigen hatte ihn erfasst und zur Waffe greifen lassen.

Nach einigen Unstimmigkeiten beschlossen sie dann ihn laufen zu lassen, und in Zukunft besser aufzupassen. Elentiel konnte noch den vom Fest betrunkenen Karawanserei Besitzer treffen und von ihm einige Details über seinen Rivalen im Bogenschießen erfahren – Alim „Einage“ war ein legendärer Meisterschütze trotz seines Verlorenen Auges!

Beim Frühstuck am nächsten Tag erhielten sie auch eine Vorladung zum Treffen der Stammesoberhäupter, welchem sie folgten. Als Ehrengäste von Scheich Al’Mosia stellten sie sich nach allen Regeln der Kunst in einer gewagten Rede vor, und konnten dann erfreulicher Weise auch ohne weiteres die restlichen Verträge Abschließen, und somit alles was sie brauchten sichern! Jedoch auch Unangenehmes gab es dort – und zwar erblickten die Helden einen über Zwei Schritt großen Mann in Blauem Kaftan und Turban, der auf die Beschreibung des Auftraggebers ihres Nächtlichen Angreifers passte. Scheinbar war es ein Schriftgelehrter des Rastulla, genannt Rohul .

Darüber hinaus hatte Alim „Einage“ den magischen Betrug Elentiel’s erkannt und stellte ihn unter zwei Augen während der Verhandlungen der Verträge vor die Wahl: Entweder würde er mit seinen alleinigen Fähigkeiten weiter antreten oder seinen Stammesoberhäuptern davon berichten, die daraufhin den Vertrag doppelt so teuer gestalten würden. Es galt: Erschwindelter Ruhm und das Nachsehen seiner Gruppe oder eine wahrscheinliche Niederlage, dennoch seinen Gefährten treu?

Beim Abschließenden lockeren Essen konnte Vanderbart auch noch den Scheich über ihren Nächtlichen Angreifer erklären. Das Oberhaupt zeigte sich ehrlich entsetzt über diesen Bericht, und die Andeutung das es sich um den ehrenwerden Rohul handeln könnte, der Dahinterstecken sollte. Er Versprach Nachforschungen in die Wege zu leiten, sofern die Helden stillschweigen behalten würden, um das filigrane politische Geflecht der einzelnen Stämme nicht zu zerbrechen.

Nachdem die Helden also alles geklärt hatten, Nutzen sie den wertvollen Magischen Gegenstand den sie von Mawdli Mherech in Mherwed erhielten hatten, und schickten einen Dschinn der Luft los, um die Nachricht zu überbringen das alles in Ordnung war, und Hilbert die Expedition losschicken konnte.

Am Abend des selben Tages fanden schließlich die Finalen Kämpfe statt. Die Erste Runde konnten noch alle Helden ohne weiteres für sich entscheiden, doch nun kam es härter. Sowohl Ramerez als auch Aurelius fochten harte Kämpfe gegen die besten Kämpfer die die Oase zu bieten hatte, nur um sich dann im Endkampf gegenüber zu stehen! Es heißt das Freunde die bittersten Rivalen seien, und das stimmte wohl, den der Kampf zwischen den Gefährten war ein langes, spannendes Hin und Her, bis Aurelius schließlich knapp den Sieg erringen konnte. Sowohl Sieger als auch Zweiter wurden jedoch wild gefeiert und in Lobpreisungen überschüttet.

Derweil hatte Baroh-Jak mittels einiges Münzen eine kleine Heerschar an Kindern dazu überreden können ihn anzufeuern – Der freie Schwarze Mann war so bald Publikumsliebling, obwohl er Fremder war. Und auch er konnte mit viel Schweiß einen Sieg erringen, und dem Applaus beitreten.

Und am Ende standen sich noch Elentiel und Alim „Einage“ gegenüber, um zu ermitteln wer der Beste mit dem Bogen wahr. Völlig auf seine natürliche Magie verzichtend stand es erst wenig Gut für den Elfen, doch mit einem Unglaublichen Treffer am Ende konnte er trotz Nachteil den Sieg für sich erringen. Sein Rivale gratulierte ihm zu seinem Sieg ehrlich. Seit vielen Jahren hatte er diesen Wettstreit immer gewinnen können, doch nun hatte er einen würdigen Rivalen gefunden!

Und damit begannen Große Festivitäten, die noch etwas andauern sollten. Doch die Helden hatten erst einmal Pause – sie hatten ihre Aufgabe soweit erledigt, und nun hieß es warten bis die Karawane und Expedition von Hilberts Ausgrabung hier ankommen sollte…



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Pechschwinge

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